„Podiumsdiskussion“

Ein hochkarätig besetztes Podium mit der Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung Gudrun Brendel-Fischer (MdL), Prof. Dr. Wolfgang Pfeiffer, Prof. Dr. Manuela Pietraß, Dr. Peter Seyferth und PD Dr. Karin B. Schnebel vom Gesellschaftswissenschaftlichen Institut München für Zukunftsfragen (GIM) lud am 25. Juni 2019 in das Café Luitpold ein.
Dr. Andrea Taubenböck führte in die Wertebündnis-Initiative für Integration und Toleranz ein und stellte stichpunktartig einige Initiativen vor.

Unter dem Titel “Macht die Migration die Demokratie kaputt” ging es um folgende Inhalte:
Die Zuwanderungen im Jahr 2015 haben dieses Land verändert. Seither sind die Lager gespalten. Auf der einen Seite die Willkommenskultur, die versucht, alle Menschen, die gekommen sind, aufzunehmen. Auf der anderen Seite bildet sich ein wachsender Anteil der Bevölkerung, welcher die Zuwanderung begrenzen oder gar vermeiden will. Manche wollen die Grenzen öffnen, andere verstehen nicht, dass noch immer nicht alle europäischen Außengrenzen undurchlässig sind. Auch wenn eine Mehrheit der Bevölkerung die bleibeberechtigten Flüchtlinge integrieren will, wird darunter ganz Unterschiedliches verstanden. Geht es dabei darum, bestimmte Werte zu vermitteln oder eher die eigene Herkunftskultur der Zugewanderten zu pflegen? Ersteres kann zur Assimilation führen, letztgenanntes hingegen zur Segregation der Gesellschaft. Je mehr sich Menschen mit diesem Land hier identifizieren, desto größer wird der Abstand zu ihrem Herkunftsland. Was ist für die Gesellschaft sinnvoll? Wie kann mit Integration gerade vor der zunehmenden Religionsheterogenität umgegangen werden?

Ein Abend, an dem mit dem Publikum kontrovers diskutiert wurde. Wir danken allen Anwesenden für ihre Beiträge und Meinungen.

Wer es nicht in die Münchner Innenstadt zur Veranstaltung geschafft hat, kann den Abend hier nachholen:

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