„Antisemitismus. Nein Danke!“

Antisemitismus hat viele Gesichter. So ist Feindschaft gegen Juden keine Erscheinung der Neuzeit, sondern reicht bis in die Antike zurück. Neu hingegen sind viele Formen, in denen er auftritt, selten offen, häufig getarnt: In Phrasen wie „man wird ja wohl noch sagen dürfen, dass…”, als angebliche Israelkritik, als Relativierung und Leugnung der Geschichte. Es ist ein Antisemitismus ohne Antisemiten, der längst die Mitte der Gesellschaft erreicht hat. Wo endet Kritik an der Politik Israels, wo beginnt Antisemitismus? Was bedeutet Feindschaft gegen Juden? Und wer sind die Antisemiten?

Das neue Wertebündnis-Projekt Antisemitismus. Nein danke! will die Problemlage entschlüsseln und einen Beitrag zur breiten Diskussion über Antisemitismus und vor allem seine Bekämpfung leisten. Geplant sind neben Vorträgen und Kongressen auch Dialogveranstaltungen in ganz Bayern und die Ausbildung von Multiplikatoren. Die Kampagne wird ausführlich dokumentiert.

Wir freuen uns, dass Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat.

Eine wichtige Initiative die hilft, die Demokratie zu schützen und zu erhalten.