„Wertebündnis Bayern und Integrationsministerin Emilia Müller präsentieren Halbzeitbilanz der Initiative Integration und Toleranz“

Am 18. Dezember fand die 26. Vollversammlung des Wertebündnis Bayern statt. (#wertebuendnisbayern).

  • Integrationsministerin Müller und junge einheimische und zugewanderte Projektteilnehmende zogen Bilanz: „Wo stehen wir mit unseren Integrationsbemühungen?“
  • Was sind die Erfolge, wo liegen noch Herausforderungen?
  • Wertebündnis gibt Startschuss für das neue Projekt „Lange Nacht der Demokratie“

Die 11 Einzelprojekte der Initiative für Integration und Toleranz des Wertebündnis Bayern präsentierten ihre Zwischenergebnisse. Die Projekte aus den Bereichen Kultur, Sport, Philosophie, Berufsorientierung und politische Bildung laufen gut, die Angebote werden nachgefragt und wertgeschätzt. Die Herausforderung besteht nun darin, noch weiter in die Fläche zu kommen und die erfolgreichen Projektansätze nachhaltig zu verankern. „Unsere Projekte setzen auf menschliche Begegnungen zwischen einheimischen und zugewanderten jungen Leuten. Wir arbeiten daran, Berührungspunkte zwischen den unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Gruppen zu schaffen. Nur so können wir Vorurteilen entgegenwirken und langfristig ein gutes Miteinander in unserem Land gestalten.“, sagte Max Schmidt, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Wertebündnis Bayern.

Bayerns Integrationsministerin Emilia Müller erklärte vor weit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern: „Integration ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Von ihrem Gelingen hängt der soziale Frieden nicht nur unserer, sondern auch künftiger Generationen ab. Wer unsere Sprache spricht, unsere Werte achtet und selbst für seinen Lebensunterhalt sorgt, der trägt seinen Teil zur Gemeinschaft bei. Menschen mit Migrationshintergrund leben so mit uns, nicht gegen und nicht neben uns. Deshalb sind Projekte zur Wertebildung auch so wichtig. Das Wertebündnis leistet hier Großartiges.“

Das Wertebündnis begrüßte acht neue Bündnispartner in seinen Reihen und ist mit mittlerweile 162 Organisationen ein starkes Netzwerk und ein Abbild der bayerischen Zivilgesellschaft.

Bei der Tagung wurde auch der Startschuss für ein neues Wertebündnis-Projekt erteilt: In der Nacht vom 15. auf den 16. September 2018 wird in bayerischen Städten und Gemeinden auf Initiative des Wertebündnis Bayern eine „Lange Nacht der Demokratie“ veranstaltet. Die Nacht schließt an den Internationalen Tag der Demokratie am 15. September 2018 an und liegt (voraussichtlich) kurz vor der Bayerischen Landtags- und Bezirkstagswahl. Das Netzwerk Politische Bildung Bayern koordiniert als Projektträger eine Vielzahl interessierter Projektpartner (www.lange-nacht-der-demokratie.de).

„Mit diesem starken Fokus auf demokratischen Werten werden wir unserer Aufgabe gerecht, gesellschaftspolitisch relevante Wertediskussionen in den eigenen Reihen, aber auch in der Öffentlichkeit anzustoßen und zu befördern.“ resümierte Kathrin Demmler, Direktorin des JFF und stellvertretende Sprecherratsvorsitzende des Wertebündnis Bayern.

Stiftung Wertebündnis Bayern
Dr. Andrea Taubenböck,
geschäftsführender Vorstand
Mobil: +49 1728328116
andrea.taubenboeck@wertebuendnis-bayern.de
www.wertebuendnis-bayern.de

#wertebuendnisbayern:
Seit der Gründung im Jahr 2010 hat sich das Wertebündnis Bayern zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Mittlerweile vereint das Bündnis über 160 Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, darunter Kirchen, Religionsgemeinschaften, Lehrer- und Elternverbände sowie Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

2015 wurde das Wertebündnis mit der Gründung der Stiftung durch den Freistaat Bayern zukunftsfähig gemacht. Aufgabe der Stiftung ist es, das Wertebündnis zu unterstützen, um auch in Zukunft die für den Zusammenhalt in einer demokratischen Gesellschaft relevanten Werte ins Bewusstsein zu rufen.