FAQs 2018-10-01T12:30:01+00:00

FAQs

Das Wertebündnis Bayern ist ein Zusammenschluss von 170 bayernweit aktiven Organisationen und Verbänden, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Wertebildung bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Bayern zu stärken. In mittlerweile 12 Projekten werden jungen Menschen Erfahrungs- und Handlungsräume für wertorientiertes Verhalten geboten.
Die Wertebündnispartner wollen dazu bei tragen, Wertebewusstsein, Wertehaltungen und Wertekompetenz bei jungen Menschen, aber auch bei den Erziehungs- und Bildungsverantwortlichen zu stärken. Sie setzen sich zum Ziel, jungen Menschen Erfahrungs- und Handlungsräume zu eröffnen, in denen sie Werte reflektieren, an Werten orientiertes Verhalten einüben und leben und ihre Urteilsfähigkeit stärken können.
Die Wertebündnispartner haben in gemeinsamer Arbeit ein Papier erstellt, das grundlegend für die Arbeit des Wertebündnis Bayern ist. Das Wertebündnispapier ist unter https://www.wertebuendnis-bayern.de/downloads/ abrufbar. Dieses Papier ist das Fundament unserer Arbeit. Wichtig ist uns aber ein offener Diskurs. Wir wollen kein Themenfeld und keinen Wert im Vorfeld ausgrenzen. Wir verstehen uns als Plattform, die jungen Menschen in den Projekten durch eigenes Erleben Wertereflexion ermöglicht.
Das ist durch die Vielfalt der Wertebündnispartner und durch die konkreten themenbezogenen Wertebündnisprojekte sichergestellt. Die überwiegende Mehrheit der Bündnispartner sind Akteure aus der Zivilgesellschaft. Aber auch die Politik und die Wirtschaft ist vertreten. Da der Bayerische Landtag Wertebündnispartner ist, sind alle Landtagsfraktionen gleichermaßen im Wertebündnis Bayern beteiligt. Die Bayerische Staatsregierung ist – wie alle anderen Bündnispartner auch – mit einer von 170 Stimmen im Wertebündnis vertreten. Insbesondere aber ist das Wertebündnis durch ein breites Spektrum an parteiunabhängigen gesellschaftlichen Organisationen geprägt.
Das Wertebündnis lebt durch das freiwillige, oft ehrenamtliche Engagement seiner Partner und arbeitet überwiegend mit deren Ressourcen. Insbesondere die gemeinsamen Wertebündnisprojekte zeigen, dass durch die Vernetzung und Bündelung einzelner Aktivitäten ein deutlicher Mehrwert für alle erwachsen kann.
Das Wertebündnis Bayern wurde am 1. März 2010 auf Initiative des Bayerischen Ministerpräsidenten mit einer Veranstaltung in der Allerheiligen-Hofkirche München aus der Taufe gehoben. Da das Wertebündnis Bayern von ursprünglich 35 auf 170 Partner angewachsen ist, wurde am 1. Oktober 2015 die rechtlich selbstständige Stiftung Wertebündnis Bayern gegründet, die das Wertebündnis finanziell und organisatorisch unterstützt. Stifter ist der Freistaat Bayern. Die Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung des öffentlichen Rechts.
Ziel der Stiftung Wertebündnis Bayern ist die Wertebildung bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie bei Erziehungs- und Bildungsverantwortlichen. Dazu fördert die Stiftung das Wertebündnis Bayern und seine Projekte. Zweck der Stiftung ist auch die Beschaffung von Mitteln anderer steuerbegünstigter Körperschaften, juristischer Personen oder Verbände zur Förderung der konstruktiven Zusammenarbeit der Wertebündnispartner und des Wertedialogs sowie zur Durchführung und Unterstützung von Wertebündnisprojekten.
Die Wertebündnisprojekte werden auf verschiedene Weise „von außen“ gefördert: durch Sponsoren, durch Pro-Bono-Projekte, durch Spenden, durch fachliche Beratung und andere Formen der Unterstützung.
Voraussetzungen für die Bündnispartnerschaft sind eine bayernweite Tätigkeit, die Akzeptanz des Wertebündnispapiers sowie die aktive Teilnahme und das Engagement im Wertebündnis Bayern. Eine Mindestzahl an Mitgliedern ist nicht erforderlich.
Nein. Es gibt keine Aufnahme- und keine Jahresgebühr.
Wertebündnispartner sollen regelmäßig an den Wertebündnissitzungen teilnehmen und bereit sein, sich bei Wertebündnisprojekten zu engagieren.
Eltern tragen für die Erziehung, Bildung und Entwicklung junger Menschen eine besondere Verantwortung. Daher ist das Wertebündnis Bayern sehr froh, dass zahlreiche Elternverbände Wertebündnispartner sind und sich aktiv bei der Gestaltung der Projekte einbringen. Einzelne Projekte bieten neben den Workshops für junge Menschen auch gezielt Informationsangebote für Eltern an.
Eine Organisation stellt einen formlosen Antrag per E-Mail an stiftung(at)wertebuendnis-bayern.de. Im Anschluss erhält sie die Gelegenheit, sich dem Sprecherrat des Wertebündnis Bayern in einer Kurzvorstellung zu präsentieren. Der Sprecherrat stimmt dann demokratisch über die Aufnahme ab.
Wenn Sie in einer in Frage kommenden Organisation (siehe Punkt 10) tätig sind, können Sie einen Beitrittsantrag innerhalb Ihrer Organisation anregen. Sie können uns auch unterstützen, indem Sie auf uns aufmerksam machen, Kindern und Jugendlichen von unseren Projekten und unserer Facebook-Seite erzählen und sie zum Mitmachen anregen. Sie können die Stiftung Wertebündnis Bayern mit einer Spende unterstützen. Spenden kommen unmittelbar der Projektarbeit zu Gute. Mit Ihrer Spende fördern Sie die Wertebildung bei jungen Menschen sowie bei Erziehungs- und Bildungsverantwortlichen. Sie erhalten eine entsprechende Spendenbescheinigung.
Eine Projektidee aus den Reihen der Wertebündnispartner kann nur dann realisiert werden, wenn sie von mindestens drei Bündnispartnern gemeinschaftlich umgesetzt wird. Dazu muss bei einer Wertebündnissitzung der Antrag mehrheitlich von allen anwesenden Wertebündnispartnern genehmigt werden. Die Mittel zur Finanzierung eines Wertebündnisprojekts müssen hauptsächlich von den Bündnispartnern bzw. externen Sponsoren kommen, ergänzende Zuwendungen können bei der Stiftung Wertebündnis Bayern beantragt werden.
Einen Leitfaden für die Projektarbeit im Wertebündnis Bayern finden Sie unter: https://www.wertebuendnis-bayern.de/downloads/.
Alle Wertebündnisprojekte werden evaluiert, dokumentiert und bewertet. Die Evaluation wird jeweils von externen Institutionen vorgenommen. So wurde beispielsweise das Projekt „mehrWERT Demokratie“ vom Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) evaluiert. Andere Projekte werden in Kooperation mit Hochschulen und Universitäten evaluiert. Die Initiative für Integration und Toleranz wird durch das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) evaluiert.